Sonne und Strand

Mai 28, 2008

Die zahlreichen Strände von Teneriffa sind ein Spiegelbild der aussergewöhnlich vielfältigen Natur der Insel. Im Süden herrschen goldene Strände mit hellem Sand vor. Im Norden – in der vulkanischen Region – dominieren wunderschöne, dunkle Strände. Im Norden bestimmt zusätzlich eine Vielzahl an natürlichen Schwimmbecken, entstanden durch Vulkaneruptionen, das Küstenbild.

Und an den Stellen der Insel an denen die Natur keine Bademöglichkeiten vorgesehen hat, haben die Inselbewohner selbst nachgeholfen und Bademöglichkeiten geschaffen. Bestes Beispiel dafür sind die Meerwasserschwimmbäder des Lago Martiánez, ein fantastisches Werk des bekannten Künstlers Cesar Manrique.

Die Strände sind nicht nur von der Beschaffenheit sehr unterschiedlich. Manche sind äusserst lebhaft, voll von Badenden und ausgestattet mit einem umfangreichen Serviceangebot; manche sind aber auch versteckt und fast menschenleer. Einige sind ideal zum schwimmen und baden und andere, fast wilde Strände, haben viel Seegang und Wind und sind fast nur durch Surffans bevölkert. Nacktbadestrände sind ebenfalls vorhanden. Egal welcher Strandtyp bevorzugt wird, die Meeresströmungen des Atlantiks sorgen für die Reinheit des Wassers.

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Spaziergänge am Meer

Mai 28, 2008

Durch Spaziergänge am Meer kann man seinen Urlaub auf Teneriffa wohl am besten geniessen. Zu jeder Stunde des Tages verwandeln die milde Meeresbrise und der strahlende Sonnenschein diese einfache Freizeitbeschäftigung in ein angenehmes Erlebnis. Die zahllosen Strandpromenaden, von denen die meisten frisch renoviert sind und die den grössten Teil der 400 km langen Küstenlinie der Insel abdecken, laden zum Spaziergang, Sport oder ganz einfach zum süssen Nichtstun ein.

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Puerto de la Cruz

Mai 28, 2008

In Puerto de la Cruz findet man die Annehmlichkeiten eines Touristenortes mit der Authentizität des kanarischen Alltags in Harmonie vereint. Obwohl die Stadt Puerto de la Cruz schon vor über hundert Jahren die ersten Feriengäste beherbergte und der gesamte Kanarentourismus hier seinen Anfang nahm, ist der Alltag in Puerto de la Cruz nicht in erster Linie vom Tourismus bestimmt. Das ganz normale kanarische Leben existiert in Puerto de la Cruz größtenteils unberührt neben den großen Hotels, den Restaurants und den Urlaubern aus aller Welt.

Auch wenn sich im äußeren Ring der Stadt Puerto de la Cruz etliche Bausünden in Form von Hotelsilos aus den 70er Jahren finden, hat sich der alte Stadtkern von Puerto de la Cruz mit seinen Kolonialbauten und Befestigungsanlagen den typisch kanarischen Charme erhalten. Die Stadtverwaltung bemüht sich nach Kräften, Puerto de la Cruz in geschmackvoller und passender Weise weiter zu verschönern. So wurden die alten Befestigungslagen von Puerto de la Cruz restauriert und mit Originalkanonen aus der Kolonialzeit verziert. Das alte Zollhaus am Hafen von Puerto de la Cruz wurde stilgerecht wieder hergerichtet, fast die gesamte Altstadt von Puerto de la Cruz ist Fußgängerzone und vom Hafen zieht sich eine lange Promenade bis zu den berühmten Martiánezbädern und dem gleichnamigen Strand hin. Die Plaza del Charco bei dem kleinen Fischerhafen ist der Dreh – und Angelpunkt des Stadtlebens von Puerto de la Cruz. Hier treffen sich alle – Einheimische und Touristen, Jung und Alt – um in den umliegenden Bars, Eiscafés und Restaurants Kaffee zu trinken und Tapas zu essen oder einfach nur auf den Bänken unter den hohen, schattigen Bäumen zu sitzen und dem bunten Treiben zuzuschauen. Für die Kleinsten gibt es hier auch einen schönen Spielplatz.

Mehrmals im Jahr ist diese Plaza auch Mittelpunkt von Fiestas und Konzerten und im Karneval zieht am Aschermittwoch der Trauerzug mit der riesigen Pappmaschee-Sardine vorbei, die dann im Hafen feierlich verbrannt und mit einem großen Feuerwerk verabschiedet wird. In der ausgedehnten Fußgängerzone von Puerto de la Cruz neben der Plaza del Charco kann man ausgiebig bummeln und shoppen gehen. Dort findet man auch auf der Plaza de la Iglesia neben der Kirche Nuestra Señora de La Peña einen weiteren wunderschönen, parkähnlich gestalteten Platz mit einem Schwanenbrunnen – eine Oase der Ruhe inmitten des geschäftigen Treibens. Puerto de la Cruz hat einige der schönsten und interessantesten Touristenattraktionen der Insel zu bieten. Die bekannteste ist der Loro Parque, ein Tier – und Pflanzenpark am westlichen Stadtrand, der auf zwölf Hektar die weltweit größte Papageiensammlung, ein großes, einzigartiges Pinguinarium und viele weitere exotische Tierarten beherbergt, unter anderen Delfine, Seelöwen, Alligatoren, zahlreiche Fischarten, eine Jahrhunderte alte Schildkröte, Tiger, Haie, Gorillas, Schimpansen, Jaguare und Flamingos. Der knallgelbe Loro-Parque-Zug bringt Besucher von einer Haltestelle nahe den Martiánezbädern (gegenüber von McDonalds) kostenlos zum Park. Ein weiterer Anziehungspunkt ist der Swimmingpoolkomplex Costa Martiánez. Diese von dem berühmten kanarischen Künstler César Manrique gestaltete Badelandschaft lockt mit mehreren großen Schwimmbecken, Wasserfontänen und einer neuartigen Beleuchtung, für die viele Kilometer Glasfaserkabel verlegt wurden. Ein paar Meter weiter befindet sich der dunkle Sandstrand Playa Martiánez.

Ein zweiter Strand liegt auf der anderen Seite der Innenstadt von Puerto de la Cruz. Die Playa Jardín, der Gartenstrand, wurde ebenfalls von dem Landschaftskünstler Manrique gestaltet. Dieser Strand hat neben Bars, Cafés, sanitären Einrichtungen, einem Spielplatz und Beachvolleyballplätzen auch über 17.000 Quadratmeter Gartenfläche und einen künstlichen Wasserfall zu bieten.

Etwas außerhalb von Puerto de la Cruz zwischen der Autobahnausfahrt El Botanico und dem Ortseingang befindet sich die Bananera El Guanche, eine Anlage aus Bananenplantagen und Gärten. Ein Stück weiter findet man im gleichnamigen Stadtteil den botanischen Garten, Jardín Botánico, der 1788 begründet wurde und eine große Vielfalt von einheimischen und exotischen Pflanzen vereint. Oberhalb der Innenstadt gibt es den Parque Taoro, eine üppige Park – und Gartenanlage, in dem sich bis vor kurzem auch das Casino befand. Von dort bietet sich ein schöner Ausblick über die Stadt und das Meer. Nicht zuletzt ist Puerto de la Cruz Ausgangspunkt für Ausflüge in alle Teile der Insel, die man von zahlreichen Reisebüros aus buchen kann.

Alle Wege führen nach Puerto. Im Norden der Insel an der Autobahn TF-5 gelegen, ist die Stadt schon von weitem gut ausgeschildert. Vom Süden kommend fährt man sowohl mit dem Bus als auch mit dem Auto am besten über die Inselhauptstadt Santa Cruz. Mit dem Auto umgeht man die Stadt selbst, indem man schon bei Santa María del Mar nach Norden abbiegt. Innerhalb von Puerto de la Cruz ist der Weg zu Anziehungspunkten wie Playa Jardín und Loropark beschildert.

Ist man mit dem Bus unterwegs, nimmt man von Santa Cruz aus die Linien 102 oder 103, schnelle Direktverbindungen, die jede halbe Stunde nach Puerto de la Cruz fahren. Auch von jedem anderen Ort im Norden aus gibt es Busse nach Puerto de la Cruz. Vom zentralen Busbahnhof in Puerto de la Cruz aus geht man ein oder zwei Querstraßen bergab Richtung Meer und wendet sich dann nach rechts. So erreicht man nach wenigen hundert Metern die Plaza del Charco und kann von dort aus die Altstadt erforschen. Geht man vom Hafen aus durch die kleine Gasse Las Lonjas trifft man auf die Casa Aduana, die die Tourist-Info beherbergt. Hier erhält man einen Stadtplan mit den Sehenswürdigkeiten und weiteren nützlichen Tipps für die ersten Tage in Puerto de la Cruz.

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FKK: Las Gaviotas

Mai 28, 2008

Las Gaviotas ist ein kleiner schwarzsandiger FKK-Strand in der Nähe von Santa Cruz.

Von Santa Cruz biegt man hinter dem kleinen Fischerort San Andrés ca. 500 Meter hinter dem Aussichtspunkt nach rechts ab. Hier findet man einen kleinen Parkplatz mit Kiosk. Die erfrischende Brandung ist ein grossartiges Badeerlebnis.

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FKK: Playa del Ancón

Mai 28, 2008

Östlich von Puerto de la Cruz befindet sich einige hundert Meter neben dem Bollulo-Strand die Playa del Ancón. Über einen schmalen und durch Gestrüpp führenden Pfad gelangt man hinüber.

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Playa de las Teresitas

Mai 28, 2008

Der Hausstrand der Inselhauptstadt Santa Cruz versprüht karibisches Flair. Unter Palmen kann man sich herrlich entspannen. Der Strand ist jedoch nicht natürlichen Ursprungs. In den siebziger Jahren wurden tausende Tonnen hellgelben Saharasandes per Schiff herangekarrt. An den Wochenenden und bei schönem Wetter ist der Strand recht bevölkert.

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Playa de Bollullo

Mai 28, 2008

Für viele Tinerfeños ist El Bollullo der schönste Strand der Insel. Er ist recht schwer zugänglich und daher selten überlaufen. Eine unscheinbare Strandhütte ist der einzige Service, der die Besucher erwartet, es gibt auch keine Sonnenschirme oder Liegen. Die Schönheit des 400 Meter langen Strandes aus Vulkansand, die Sauberkeit seines Wasser und das ruhige Ambiente machen den Strand zu einem beliebten Ausflugsziel.

Am El Bollullo können die Meeresströmung und die Wellen stark und gefährlich werden. Es ist extreme Vorsicht geboten, selbst wenn das Meer ruhig erscheint.

Der Strand befindet sich in der Gemeinde La Orotava, in El Rincón. Die Anfahrt zum Strand El Bollullo ist nicht einfach, es gibt keine öffentliche Straße und der Zugang ist nur über einen abschüssigen Fußweg durch Bananenplantagen möglich.

Das Auto muss auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz des Restaurants El Bollullo abgestellt werden.
Die Straße, die bis zum Restaurant El Bollullo führt, geht von der Autobahnausfahrt nach Puerto de la Cruz ab. Anstatt nach Puerto de la Cruz abzubiegen, fährt man Richtung Küste in das Viertel El Rincón. Beim Restaurant San Diego biegt der Weg nach links ab und führt auf einem engen Pfad bis zum Strand. Der Strand kann auch zu Fuß erreicht werden – Fusswege beginnen in Puerto de la Cruz beim Lago Martiánez oder in der Siedlung La Paz. Man läuft zwischen 45 Minuten und einer Stunde. Näher befindet sich der Strand Los Patos, der jedoch noch schwieriger zu erreichen ist.

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El Socorro

Mai 28, 2008

Der Strand El Socorro ist besonders unter Surfern bekannt und beliebt, die hier ideale Trainings- und Wettkampfbedingungen vorfinden.

Der Wellengang und die Strömungen machen das Schwimmen allerdings oft gefährlich, es ist extreme Vorsicht geboten. El Socorro ist ein wunderschöner, geschwungener Strand mit schwarzem Vulkansand. Besuchern werden alle Arten von Dienstleistungen geboten, unter anderem ein Parkplatz, Bar, Restaurant und Lifeguards. Von der Strasse C820 folgt man der Beschilderung, die Straße zum Strand zweigt nahe des Miradors de San Pedro ab.

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Playa El Pozo

Mai 28, 2008

Diese Strände liegen im Anschluss an den Strand von El Bollullo; um dorthin zu gelangen, muss man zuerst den Schildern zu jenem Strand folgen, und sich bis zu dem Restaurant Bollullo begeben. Nach dem Restaurant geht es zu Fuß weiter, aber anstatt in Richtung El Bollullo hinunterzugehen, schlägt man nach rechts ein. Wichtig: Der Weg ist für Kinder nicht geeignet. In ungefähr 15 Minuten erreicht man den Strand von El Pozo, der im Sommer sehr viel Sand hat, und äußerst geeignet zum Surfen ist. Bei starker Brandung ist er allerdings gefährlich.

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Playa Martianez

Mai 28, 2008

In der Gemeinde Puerto de la Cruz, bei den Schwimmbädern Costa Martiánez, befindet sich der gleichnamige Strand, der zwei unterschiedliche Badebereiche bietet. Auf der Seite nahe des Lago schützt ein Wellenbrecher vor Brandung und schafft somit optimale Badevoraussetzungen. Auf der anderen Seite, in Richtung der Felsküste locken die Wellen Surf- und Bodyboard-Liebhaber an.

Der Strand besteht aus Vulkansand und kleinen Steinen. Am Strand werden viele Dienstleistungen angeboten und die zahlreichen Geschäfte, Bars und Cafés von Puerto de la Cruz vervollständigen das Angebot. Bevor man im Meer badet, sollte man sich über Strömungen und eventuelle Gefahren informieren.

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