Observatorium/Sternwarte auf Teneriffa

Juni 5, 2008

Historische Ursprünge: Astronomische Beobachtungen standen immer schon in einer engen Verbindung zum Teide. Bereits in vergangenen Jahrhunderten nutzten ihn Naturforscher und Astronomen wegen seiner guten natürlichen Gegebenheiten als Beobachtungspunkt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts verbrachte Piazzi Smyth drei Monate lang auf ihm in einer Höhe von 3300 m und nutzte die herausragenden Möglichkeiten des Himmels über den Las Cañadas.

Als Anerkennung seiner Forschungstätigkeit taufte man geographische Punkte auf dem Mond auf die Namen des Teide und Teneriffas.

Die astronomische Tradition fand ihre unmittelbare Fortsetzung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als der französische Astronom Jean Mascart 1910 den Alto de Guajara in 2718 m Höhe zur Beobachtung des Kometen Halley nutzte. Die große Bedeutung der Cañadas als exzellente Plattform für astronomische Untersuchungen drückte sich schließlich in der Errichtung des Observatoriums für Astrophysik des Teide in Izaña aus, wo seit dem Jahr 1916 auch die meteorologische Beobachtungsstation steht. Das Observatorium des Teide bildet zusammen mit dem auf dem Roque de los Muchachos, auf der Insel La Palma, das INSTITUT FÜR ASTROPHYSIK DER KANARISCHEN INSELN (IAC), dessen Sitz sich in La Laguna befindet.
Mit diesem Observatorium in Izaña auf 2400 m Höhe nahm die moderne Astrophysik auf den Kanaren in den 60er Jahren ihren Anfang. Das Gebiet selbst steht unter der Verwaltung der drei Gemeinden La Orotava, Fasnia und Güímar. Das erste Teleskop zur Erforschung des von der interplanetarischen Materie zerstreuten Lichtes wurde 1964 in Dienst gestellt.
Fläche: 50 ha.
Höhe: 2.400 m
Längengrad: 16º30´35″ West
Breitengrad: 28º18´00″ Nord
Teleskope: Heute gehören Teleskope und andere astronomische Anlagen von 60 Institutionen aus 19 Ländern zu den Observatorien des Teide (Teneriffa) und des Roque de Los Muchachos (La Palma). Die Gesamtheit dieser Einrichtungen zusammen mit denen des Institutes für Astrophysik IAC in La Laguna (Teneriffa) und denen des Gemeinsamen Zentrums für Astrophysik (CALP) des IAC in Breña Baja (La Palma) bilden das „European Northern Observatory“ (ENO).

Seine geographische Lage zwischen den Observatorien der Sonne im Osten und Westen, wie auch die Klarheit und herausragende astronomische Qualität seines Himmels haben dazu beigetragen, dass das Observatorium des Teide sich vor allem der Erforschung der Sonne widmet. So nimmt es nicht Wunder, dass zu ihm die besten Sonnenteleskope Europas gehören.

TELESKOPE UND LABORS ZUR ERFORSCHUNG DER SONNE
Sonnentelskop in Vakuumturm (VTT), 70 cm.
Sonnenteleskop THEMIS, 90 cm.
Sonnenteleskop GREGOR*, 1,5 m.
Sonnenlabor:
Spektralphotometer (MARK-I, IRIS-T, ECHO)
Hoch auflösendes Photometer TON
Fourier-Tachometer GONG
NACHT-TELESKOPE
Infrarot-Teleskop „Carlos Sánchez“ (TCS), 155 cm.
Spiegel-Teleskop Mons, 50 cm.
Teleskop IAC-80, 80 cm.
Teleskop OGS, 100 cm. (Optische Erdstation)
Teleskop STARE, 10 cm.
Robot-Teleskop Bradford *
Robot-Teleskope STELLA*
KOSMISCHER MIKROWELLENGRUND
Interferometer von 33GHz
COSMO10 und 15
Interferometrisches Netz VSA (Very Small Array)
(*) Noch nicht in Dienst gestellt.
Sonnen-Teleskop Vakuumturm VTT
Das Sonnen-Teleskop Vakuumturm (VTT) steht im Besitz des Kiepenheuer-Instituts für Solarphysik in Freiburg (Deutschland). Es ist mit einem Primarspiegel von 70 cm Durchmesser und einem vertikalen Spektrographen von 15 m Länge. Es wurde Ende der 80er Jahre im Observatorium des Teide installiert.
Mit dem Teleskop ist es möglich, die Dynamik, Struktur und chemische Zusammensetzung der Atmosphäre der Sonne zu untersuchen, sowie Erkenntnisse über die Granulierung der Sonne zu gewinnen. Für diese Art von Beobachtungen, die eine hohe räumliche Auflösung verlangen, verfügt es über einen „Solarkorrelador“, einem Instrument, das einzigartig in seiner Art ist und von dem Institut für Astrophysik der Kanarischen Inseln entwickelt wurde.
Solar-Teleskop Themis
Seit dem Aufenthalt von Jean Mascart, von der Pariser Sternwarte, auf den Kanaren im Jahr 1910, um den Vorbeizug des Kometen Halley zu beobachten, interessieren sich französische Astronomen für den Himmel über den Kanaren. So gehörte das erste, im Observatorium des Teide installierte Teleskop dem Observatorium von Bordeaux.
THEMIS (Heliograph-Teleskop zur Erforschung des Magnetismus und der Instabilitäten auf der Sonne) wurde von einem französischen Team von Wissenschaftlern vom Observatorium Meudon-Paris entwickelt. Heute wird THEMIS in Zusammenarbeit zwischen Italien und Frankreich betrieben.

Mit seinen 90 cm Durchmesser ist THEMIS das größte Solar-Teleskop im Observatorium des Teide. Es wurde entwickelt, um die Intensität und Ausrichtung des Magnetfeldes der Sonne zu untersuchen. Eine der Charakteristiken von THEMIS ist seine Fähigkeit, simultan auf verschiedenen Banden zu operieren, was für diese Art von Untersuchungen fundamental ist. Darüber hinaus ist es mit THEMIS möglich, experimentelle Daten über die Atmosphäre der Sonne in 3 Dimensionen zu erhalten.

Besuche des Observatoriums des Teide: Zur Öffentlichkeitsarbeit des Institutes für Astrophysik der Kanarischen Inseln, damit die astronomischen Kenntnisse allen zugänglich sind, gehört u.a. die Organisation von Besuchen von Schulklassen oder anderen Gruppen im Observatorium.

Zum Observatorium des Teide gehört inzwischen auch ein Besucherzentrum, das in einer leer stehenden Kuppel untergebracht und mit einer Fülle von Ausstellungsobjekten ausgestattet wurde, die der Verbreitung der wissenschaftlichen Erkenntnisse dienen. Es bietet 40 Personen Platz und wird benutzt, um den Besuchern zu erklären, woraus ein Observatorium besteht, wie Teleskope funktionieren und welche Bedeutung die Astronomie für die Menschen besitzt.
Observatorio del Teide
Izaña
Tel: 34 / 922 329 110
Fax: 34 / 922 329 117
E-Mail: teide@ot.iac.es
Webseite: www.iac.es
Besuche des Instituts für Astrophysik:
Besuche des Sitzes des IAC müssen mit dem Leitungskabinett des IAC abgestimmt werden:
Instituto de Astrofísica de Canarias
C/ Vía Láctea, s/n
38200 – La Laguna (Tenerife)
Telefon: 922 605 200 / 207
E-Mail: aqg@ll.iac.es
Webseite: www.iac.es


Forschungsinstitut für Astrophysik auf Teneriffa

Juni 5, 2008

Das Astrophysikalische Institut der Kanaren (IAC) installierte bereits 1964 sein erstes Teleskop im Teide Observatorium und wurde bis 1975 stetig vergrößert. Heute ermöglicht diese wissenschaftliche Einrichtung die Zusammenarbeit von Instituten aus insgesamt 19 Ländern. Dabei bildet das Teide Observatorium zusammen mit dem Observatorium Roque de los Muchachos auf Las Palmas das Europäische Nord Observatorium (ENO).

Im Teidegebiet finden sich unterschiedliche Teleskope, mit denen Wissenschaftler sich die ausgezeichneten atmosphärischen Bedingungen auf der Insel zu nutze machen, um Himmelsphänomene zu erforschen.

Das „Himmelsgesetz“ (Ley del Cielo), das 1988 vom kanarischen Parlament erlassen wurde, soll die Lichtverschmutzung verhindern. An wenigen Tagen im Jahr öffnet das Astrophysikalische Institut seine Türen für die Öffentlichkeit, und Besucher können die großen Teleskope besichtigen.


Die Drachen der Kanaren

Juni 5, 2008

In der griechischen Mythologie ist Ladon ein riesiger, hundertköpfiger Drache, der den Garten der Hesperiden bewachte, eine paradiesische Inselgruppe, die die Autoren des Altertums auf den Kanaren vermuteten. Als Ladon, den die alten Griechen im Teide „erkannten“, durch die Hände des Atlas starb, rann sein Blut über die Erde und ließ auf den Kanaren endemische Bäume in Gestalt von Drachen keimen, die heute eines der Wahrzeichen der Insel sind.
 
Der tiefrote Saft des Drachenbaums und die gedrehte Form seiner Zweige, die einem Knäuel von Köpfen auf einem dicken Stamm ähneln, haben die klassischen Autoren in jedem Drachenbaum einen direkten Abkömmling Ladons sehen lassen. Die Drachenbäume, die mehrere hundert Jahre alt werden können, wurden von den Ureinwohnern Teneriffas, den Guanchen, verehrt. Das berühmteste und älteste Exemplar dieser Pflanzenart ist der als „Drachenbaum von Icod de los Vinos“  im Norden Teneriffas bekannte Baum, der zu einem touristischen Anziehungspunkt geworden ist.

Mehr Urlaub: http://www.la-victoria.eu


Teneriffa – Kiten, Segeln, Windsurfen

Mai 28, 2008

Die Kanarischen Inseln werden regelmässig vom Nordostpassat heimgesucht der sehr regelmässig über die Inseln weht. Im Sommer erreichen diese Winde dank eines Hochdruckgebiets über den Azoren ihren Höhenpunkt und sind sowohl für Segler als auch für Kiter und Windsurfer dank ihrer Stärke und Regelmässigkeit ein Glücksfall. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene; hier findet jeder seinen Spass! Auf Teneriffa können Sie das Kiten, Segeln oder Windsurfen auch in einer der vielen Schulen erlernen.

Mehr Informationen zu ihrem nächsten Urlaub: www.la-victoria.eu


Teneriffa – Canyoning

Mai 28, 2008

Das Canyoning ist bei der großen Anzahl an unterschiedlichen Schluchten auf Teneriffa ein ganz besonderes Urlaubsvergnügen. Insbesondere die Route hinab in die spektakuläre Barranco de Carrizal im Teno-Massiv ist ein sportliches Abenteuer mit garantiertem Nervenkitzel. Zu berücksichtigen ist, dass die Bestimmungen zum Schutz des gefährdeten Fischadlers „Guincho“ den Zugang zur Schlucht während seiner Brutzeit von Februar bis Juni untersagen.

El Barranco del Río, die wahrscheinlich größte Schlucht der Insel, ist eine Herausforderung für besonders Mutige, denn nach dem oberen Verlauf auf über 2000 Meter Höhe geht es in aufeinander folgenden, sprudelnden Wasserläufen steil bergab. Die spektakuläre Barranco de Badajoz in der Gemeinde Güimar zu bezwingen, erfordert ebenfalls große Geschicklichkeit. Die schönen Schluchten im Anaga-Massiv wie Taborno bieten dagegen Routen, die leichter zu meistern sind, sodass mehr Zeit bleibt, die Schönheit der Natur ringsherum auf sich wirken zu lassen.

Mehr Informationen zu ihrem nächsten Urlaub: www.la-victoria.eu


Teneriffa – Höhlenwandern

Mai 28, 2008

Die vulkanische Landschaft ist zweifellos der größte natürliche Schatz von Teneriffa. Wanderungen durch unterirdische Höhlen und Gänge gewähren einen Einblick in diese faszinierende Welt im Inneren der Erde und führen geologisch Interessierten den vulkanischen Ursprung der Insel vor Augen. Auf die Besucher warten dunkle Wege und geheimnisvolle Erdspalten, die ein ganz neues Bild der Insel offenbaren.

Das unterirdische Erbe Teneriffas besteht aus hunderten vulkanischen Tunneln, Erdspalten und vielen bizarren Felsformationen. Die Cueva del Viento in der Gemeinde Icod im Norden ist die bekannteste Höhle der Insel. Mit ca. 17 Kilometern an unterirdischen Gängen ist sie besonders beeindruckend und zählt zu den größten vulkanischen Höhlensystemen der Welt.

Die vulkanische Unterwelt der Kanareninsel ist ständiger Erosion ausgesetzt, sodass der Fortbestand von einzigartigen, hier lebenden Wirbeltierarten unmittelbar von gezielten Naturschutzbestimmungen abhängt wie z.B. strikten Zutrittsbeschränkungen für einige Höhlenabschnitte. Viele der inselweiten Höhlen sind jedoch auch ohne Einschränkungen für Besucher freigegeben.

Mehr Informationen zu ihrem nächsten Urlaub: www.la-victoria.eu


Teneriffa – Vogelbeobachtung

Mai 28, 2008

Die Vogelwelt auf Teneriffa hat schon lange das Interesse von Ornithologen geweckt, denn die Insel ist Heimat von unzähligen einheimischen Vogelarten und Unterarten, die hier in ihrer natürlichen Umgebung betrachtet und erforscht werden können. Die einzigartigen Lorbeertauben und der leuchtend blaue Teidefink sind die bekanntesten einheimischen Arten der Insel. Darüber hinaus kann auf Teneriffa eine grosse Vielfalt an weiteren fest angesiedelten Vögeln und Zugvogelarten beobachtet werden.

Mehr Informationen zu ihrem nächsten Urlaub: www.la-victoria.eu


Teneriffa – Gleitschirmfliegen

Mai 28, 2008

Teneriffa besitzt rund 40 verschiedene Startplätze für die Liebhaber des Gleitschirmfliegens, die aus ganz Europa anreisen. Eine Vielzahl an Flugzonen, die nah beieinander liegen, und ein ideales Klima, das fast täglich gute Flugbedingungen bietet, sind die entscheidenden Vorteile der Insel. Die Sportart ist auf Teneriffa sehr verbreitet, es gibt eine Vielzahl von Clubs, die Kurse, Beratung (unverzichtbar zur Einschätzung der Flugsicherheit bei wechselnden Winden) und die Möglichkeit von Tandemflügen, anbieten.

Wichtigste Routen:

Von Izaña im Nationalpark Teide nach Puerto de la Cruz (30 Minuten)

Von Izaña im Nationalpark Teide zum Puertito de Güimar (13 Kilometer)

Von El Sauzal nach Mesa de Mar in Tacoronte (Gleitflug)

Von Icod el Alto an die Playa del Socorro in Los Realejos (Gleitflug)

Von Taucho nach Adeje (Thermikflug)

Von Jama – Valle de San Lorenzo in Arona (Thermik-Gleitflug)

Mehr Informationen zu ihrem nächsten Urlaub: www.la-victoria.eu


Teneriffa – klassisches Klettern

Mai 28, 2008

Liebhaber des klassischen Kletterns kommen auf Teneriffa garantiert auf ihre Kosten. Die zerklüftete, vulkanische Felsenlandschaft bietet gute Sicherungsmöglichkeiten und macht die Insel zu einem wahren Kletterparadies. Besonders die Felsen im riesigen Teide-Nationalpark 2000 Meter über dem Meeresspiegel bilden Teil einer einzigartigen Naturkulisse, die jeden Aufstieg zum Erlebnis macht.

Zu den gigantischen Gesteinsformationen Roques de García im Teide-Nationalpark gehören riesige Felsen wie La Catedral. Dieses Gebiet zählt mit seinen über 40 verschiedenen Routen zu den beliebtesten Kletterzielen der Insel. Der Roque de la Grieta und der Torreón Figueroa im Gebiet von Las Cañadas halten ebenfalls ausgezeichnete Kletterrouten bereit, aber auch die Felsen Las Ánimas und der Roque de Enmedio, die beide zum Anaga-Massiv gehören und oberhalb des malerischen Dorfes Taganana liegen, sind bei Kletterern sehr beliebt. Gleiches gilt für das Gebiet La Vía Omega am Roque de las Ánimas, das sich durch 250 Meter lange, gut präparierte Routen auszeichnet. Die Directa Rusa am Roque de Enmedio gilt als die anspruchsvollste Route mit Schwierigkeitsgraden über V.

Mehr Informationen zu ihrem nächsten Urlaub: www.la-victoria.eu


Teneriffa – Sportklettern

Mai 28, 2008

Die vulkanische Landschaft, das ganzjährig milde Klima und die grosse Anzahl an ausgezeichneten Klettergebieten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden machen Teneriffa immer mehr zu einer beliebten Destination für Kletterfreunde aus ganz Europa. Hier lässt sich der Urlaub mit dem Lieblingssport verbinden und kann gemeinsam mit einheimischen Kletterfans ausgeübt werden. Die bekanntesten Klettergebiete der Insel sind Barranco de Arico und Cañada del Capricho im Herzen des Teide-Nationalparks.

Die Gemeinde Arico im Süden Teneriffas bietet ein Kletterparadies mit insgesamt 200 präparierten Routen, die alle über die gleichnamige Schlucht verteilt sind. Im oberen Abschnitt der Schlucht befinden sich die leichteren und mittelschweren Routen, während der untere Abschnitt viel Können und Erfahrung erfordert.

Ein weiteres hervorragendes Revier zur Ausübung des Klettersports ist das bereits erwähnte Gebiet Cañada del Capricho im Teide-Nationalpark mit einigen spektakulären Routen an den höchsten Berghängen Spaniens. Hier bezwingen mutige Kletterer die steilen Felswände in einer abwechslungsreichen und farbenfrohen Naturlandschaft.

Weitere empfehlenswerte Klettergebiete sind Mesa de Tejina mit verhältnismässig leichten Routen, Valle Tabares nahe der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife sowie Martiánez, eine von der Stadt Puerto de la Cruz eingeschlossene Steilküste.

Mehr Informationen zu ihrem nächsten Urlaub: www.la-victoria.eu