Santa Cruz de Tenerife

Mai 28, 2008

Die Hauptstadt der Insel, auch „Leuchtende Stadt“ genannt, ist eine liebenswerte und lebendige Stadt. Auf den ersten Blick fallen die schönen Parkanlagen und die quirligen Straßen auf. Diese geschäftige Stadt mit ihrem Verschiffungshafen, der grösste Spaniens und der tiefste der Welt, liegt an der Nordostküste der Insel. Der grosse Hafen beherbergt viele Container- und Kreuzfahrtschiffe sowie Tragflächenboote und Fähren für den Transport zwischen den Inseln. In Hafennähe befindet sich auch das eigentliche Zentrum: die „Plaza de España“ mit dem „Cabildo Insular“, Sitz der Museen für Archäologie und Anthropologie, und die „Plaza de la Candelaria“ mit dem beeindruckenden Carta-Palast aus dem 17. Jahrhundert. Wer noch mehr Kultur möchte, kann sich die Barock-Kirche „Iglesia de la Concepción“, das Museum für Malerei und Skulptur sowie das Schloss „Castillo de Paso Alto“, von dem aus man einen herrlichen Ausblick auf die Küste hat, ansehen.

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La Laguna

Mai 28, 2008

La Laguna ist die kulturelle und religiöse Hauptstadt und liegt etwas landeinwärts von Santa Cruz im Tal Aguere – inmitten einer herrlichen Landschaft. Wer durch die Strassen der Stadt streift, sieht prächtige Architekturdenkmäler, Paläste und traditionelle Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Unter den religiösen Gebäuden sind als die herausragendsten die Kathedrale, die Kirche „Santo Domingo“ und die Kirche der „Nuestra Señora de la Concepción“ zu nennen. Wer sich für Geschichte und Kunst interessiert, sollte auf jeden Fall das Museum „Casa Ossuna“, im Wirtschaftsmuseum der Landesfreunde, die Museen der Kirche „Concepción“ und der Kathedrale besuchen.

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Teneriffa Souvenirs

Mai 28, 2008

Typische Souvenirs sind handgearbeitete Decken, Stickereiwaren, Strelizien und Bananenlikör. Die Kanaren sind Zollfreigebiet und haben innerhalb der EU einen Sonderstatus. Deshalb sind diverse Waren, wie z.B. Zigaretten, Alkohol, Unterhaltungselektronik und Parfüm, besonders preiswert zu erhalten. Preisauszeichnungen gibt es so gut wie gar nicht; die Händler wollen feilschen und handeln.

Wer sich im Urlaub selbst versorgen will, für den ist Teneriffa ideal. Neben den fast in jedem Ort vorhandenen Supermärkten gibt es meist entlang der Autobahn verschiedene grosse Einkaufszentren; die meisten befinden sich westlich von Santa Cruz und La Laguna. In manchen Orten bieten die Händler ihre frischen Waren auch auf Märkten an.

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Puerto de la Cruz

Mai 28, 2008

In Puerto de la Cruz findet man die Annehmlichkeiten eines Touristenortes mit der Authentizität des kanarischen Alltags in Harmonie vereint. Obwohl die Stadt Puerto de la Cruz schon vor über hundert Jahren die ersten Feriengäste beherbergte und der gesamte Kanarentourismus hier seinen Anfang nahm, ist der Alltag in Puerto de la Cruz nicht in erster Linie vom Tourismus bestimmt. Das ganz normale kanarische Leben existiert in Puerto de la Cruz größtenteils unberührt neben den großen Hotels, den Restaurants und den Urlaubern aus aller Welt.

Auch wenn sich im äußeren Ring der Stadt Puerto de la Cruz etliche Bausünden in Form von Hotelsilos aus den 70er Jahren finden, hat sich der alte Stadtkern von Puerto de la Cruz mit seinen Kolonialbauten und Befestigungsanlagen den typisch kanarischen Charme erhalten. Die Stadtverwaltung bemüht sich nach Kräften, Puerto de la Cruz in geschmackvoller und passender Weise weiter zu verschönern. So wurden die alten Befestigungslagen von Puerto de la Cruz restauriert und mit Originalkanonen aus der Kolonialzeit verziert. Das alte Zollhaus am Hafen von Puerto de la Cruz wurde stilgerecht wieder hergerichtet, fast die gesamte Altstadt von Puerto de la Cruz ist Fußgängerzone und vom Hafen zieht sich eine lange Promenade bis zu den berühmten Martiánezbädern und dem gleichnamigen Strand hin. Die Plaza del Charco bei dem kleinen Fischerhafen ist der Dreh – und Angelpunkt des Stadtlebens von Puerto de la Cruz. Hier treffen sich alle – Einheimische und Touristen, Jung und Alt – um in den umliegenden Bars, Eiscafés und Restaurants Kaffee zu trinken und Tapas zu essen oder einfach nur auf den Bänken unter den hohen, schattigen Bäumen zu sitzen und dem bunten Treiben zuzuschauen. Für die Kleinsten gibt es hier auch einen schönen Spielplatz.

Mehrmals im Jahr ist diese Plaza auch Mittelpunkt von Fiestas und Konzerten und im Karneval zieht am Aschermittwoch der Trauerzug mit der riesigen Pappmaschee-Sardine vorbei, die dann im Hafen feierlich verbrannt und mit einem großen Feuerwerk verabschiedet wird. In der ausgedehnten Fußgängerzone von Puerto de la Cruz neben der Plaza del Charco kann man ausgiebig bummeln und shoppen gehen. Dort findet man auch auf der Plaza de la Iglesia neben der Kirche Nuestra Señora de La Peña einen weiteren wunderschönen, parkähnlich gestalteten Platz mit einem Schwanenbrunnen – eine Oase der Ruhe inmitten des geschäftigen Treibens. Puerto de la Cruz hat einige der schönsten und interessantesten Touristenattraktionen der Insel zu bieten. Die bekannteste ist der Loro Parque, ein Tier – und Pflanzenpark am westlichen Stadtrand, der auf zwölf Hektar die weltweit größte Papageiensammlung, ein großes, einzigartiges Pinguinarium und viele weitere exotische Tierarten beherbergt, unter anderen Delfine, Seelöwen, Alligatoren, zahlreiche Fischarten, eine Jahrhunderte alte Schildkröte, Tiger, Haie, Gorillas, Schimpansen, Jaguare und Flamingos. Der knallgelbe Loro-Parque-Zug bringt Besucher von einer Haltestelle nahe den Martiánezbädern (gegenüber von McDonalds) kostenlos zum Park. Ein weiterer Anziehungspunkt ist der Swimmingpoolkomplex Costa Martiánez. Diese von dem berühmten kanarischen Künstler César Manrique gestaltete Badelandschaft lockt mit mehreren großen Schwimmbecken, Wasserfontänen und einer neuartigen Beleuchtung, für die viele Kilometer Glasfaserkabel verlegt wurden. Ein paar Meter weiter befindet sich der dunkle Sandstrand Playa Martiánez.

Ein zweiter Strand liegt auf der anderen Seite der Innenstadt von Puerto de la Cruz. Die Playa Jardín, der Gartenstrand, wurde ebenfalls von dem Landschaftskünstler Manrique gestaltet. Dieser Strand hat neben Bars, Cafés, sanitären Einrichtungen, einem Spielplatz und Beachvolleyballplätzen auch über 17.000 Quadratmeter Gartenfläche und einen künstlichen Wasserfall zu bieten.

Etwas außerhalb von Puerto de la Cruz zwischen der Autobahnausfahrt El Botanico und dem Ortseingang befindet sich die Bananera El Guanche, eine Anlage aus Bananenplantagen und Gärten. Ein Stück weiter findet man im gleichnamigen Stadtteil den botanischen Garten, Jardín Botánico, der 1788 begründet wurde und eine große Vielfalt von einheimischen und exotischen Pflanzen vereint. Oberhalb der Innenstadt gibt es den Parque Taoro, eine üppige Park – und Gartenanlage, in dem sich bis vor kurzem auch das Casino befand. Von dort bietet sich ein schöner Ausblick über die Stadt und das Meer. Nicht zuletzt ist Puerto de la Cruz Ausgangspunkt für Ausflüge in alle Teile der Insel, die man von zahlreichen Reisebüros aus buchen kann.

Alle Wege führen nach Puerto. Im Norden der Insel an der Autobahn TF-5 gelegen, ist die Stadt schon von weitem gut ausgeschildert. Vom Süden kommend fährt man sowohl mit dem Bus als auch mit dem Auto am besten über die Inselhauptstadt Santa Cruz. Mit dem Auto umgeht man die Stadt selbst, indem man schon bei Santa María del Mar nach Norden abbiegt. Innerhalb von Puerto de la Cruz ist der Weg zu Anziehungspunkten wie Playa Jardín und Loropark beschildert.

Ist man mit dem Bus unterwegs, nimmt man von Santa Cruz aus die Linien 102 oder 103, schnelle Direktverbindungen, die jede halbe Stunde nach Puerto de la Cruz fahren. Auch von jedem anderen Ort im Norden aus gibt es Busse nach Puerto de la Cruz. Vom zentralen Busbahnhof in Puerto de la Cruz aus geht man ein oder zwei Querstraßen bergab Richtung Meer und wendet sich dann nach rechts. So erreicht man nach wenigen hundert Metern die Plaza del Charco und kann von dort aus die Altstadt erforschen. Geht man vom Hafen aus durch die kleine Gasse Las Lonjas trifft man auf die Casa Aduana, die die Tourist-Info beherbergt. Hier erhält man einen Stadtplan mit den Sehenswürdigkeiten und weiteren nützlichen Tipps für die ersten Tage in Puerto de la Cruz.

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Kunstmuseum Santa Cruz de Tenerife

Mai 28, 2008

Ausstellungsobjekte des Museums sind auf vierzehn Säle verteilt und zeigen vor allem Malereien, wie auch Kunstwerke der Bildhauerei und der niederen Künste ausgestellt werden. Das Museum verfügt unter anderem über eigene Bestände und auch über ständige Leihgaben aus dem Museum El Prado in Madrid aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert.

Kunstmuseum Santa Cruz de Tenerife
C/ José Murphy, 12 (Plaza del Príncipe)
Santa Cruz de Tenerife
Tel.: 922 244 358 – Fax: 922 274 417

Öffnungszeiten:
Dienstags bis freitags von 10 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr.
Montags geschlossen.

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Kunstmuseum Garachico

Mai 28, 2008

Naturwissenschaftliches Museum, mit einer bedeutenden Sammlung von Meeresfauna, sowie das Museum für Lokalgeschichte, mit einer Sammlung von Gravierungen aus dem Garachico des 17. und 18. Jahrhunderts.

Kunstmuseum Garachico
Plaza de Santa Domingo
Garachico
Tel.: 922 830 000

Öffnungszeiten:
Montags bis samstags von 10 bis 13 Uhr & 15 bis 18 Uhr
Sonntags von 10 bis 13 Uhr

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Auditorio de Tenerife

Mai 28, 2008

Das Auditorio de Tenerife ist das markante Wahrzeichen von Santa Cruz de Tenerife.

Das auch als Opernhaus von Teneriffa bezeichnete Gebäude ist eine vom spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfene Kongress- und Konzerthalle.

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Die Pyramiden von Güimar

Mai 28, 2008

Die Pyramiden stehen in der Stadt Güimar, dem landwirtschaftliche Zentrum des Südens und nur 20 Autominuten vom Flughafen entfernt. Es liegt genau zwischen der Touristenhochburg Playa de las Americas und der Hauptstadt Santa Cruz. Die Pyramiden findet man etwa 1 km nordwestlich von der Kirche entfernt in der Mitte Güimars im Stadtteil Chacona. Hier hat Thor Heyerdahl mit finanzieller Unterstützung des norwegischen Reeder Fred Olsen ab 1992 einen Park um die Pyramiden und ein Museum geschaffen, dass sich seiner Theorie über den Kulturaustausch der Völker auf dem Seeweg vor vielen Jahrtausenden widmet. Heyerdahl wurde berühmt durch seine Atlantik- und Pazifiküberquerungen mit altertümlichen Schiffstypen, vielen kennen seine Bücher und Filme über das ägyptische Papyrusboot Ra oder das peruanische Balsaholzfloß Kon-Tiki. Inspiriert wurde seine wissenschaftliche Arbeit durch die ärchäologischen Funde von Darstellungen seefahrender bärtiger Männer auf allen Kontinenten und Hochkulturen der Erde.

Anfang 1990 verbrachte Thor Heyerdahl seinen Urlaub auf Teneriffa, nachdem er im Norden Perus mit einem internationalen Team Lehmziegelpyramiden ausgegraben hatte die noch vor der Kultur der Inkas errichtet wurden. Einheimische machten ihn auf die Geröllhaufen in Güimar aufmerksam und Heyerdahl erkannte sofort ihr archäologisches Potenzial, den das war genau das gesuchte “missing link” seines Lebenswerkes. Er fand eindeutig Pyramiden – Stufenpyramiden wie wir sie aus Mittelamerika, aber auch aus Nordafrika, Europa und Asien kennen. Von Archäologen der Universität von La Laguna/Teneriffa durchgeführte Vermessungen und Probeausgrabungen bestätigten Heyerdahls Überzeugungen.

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